Eifel-Rallye neu 300

GRAFIT-Verlag, Dortmund
November 1997, Nr. 201
ISBN: 3-89425-201-4
Taschenbuch, 314 Seiten

Eifel-Rallye 300
Eifel-Rallye Hoerbuch 300(1)

Radioropa-Hörbuch, Daun, 2008
ISBN: 978-3-8368-0164-5
Hörbuch, 1 Audio-CD
Gelesen von Jacques Berndorf
 

Eifel-Rallye

“Es ist noch etwas geschehen”, sagte Rodenstock kühl.
“Heute ist der Ring frei. Freies Training für jedermann gewissermaßen. Direkt neben der B 258 auf der langen Geraden, auf die Tribünen zu, ist ein Motor- radfahrer von der Bahn geblasen worden. Das kann erst eine Stunde her sein.”
“Was heißt denn geblasen worden? Was meinst du damit?”
“Die Polizei sagt, der ist mit einer Schrotflinte heruntergeschossen worden. Im Vorbeifahren sozusagen.”

Ein Motorjournalist aus Adenau stirbt - angeblich an einem Herzinfarkt.
Aber der Spezialist für Fragen rund um den Nürburgring hat etwas recherchiert, das - würde es bekannt - eine Autofirma zu einer unglaublich teuren Rückruf- aktion zwingen würde. Und so taucht Pfeifenraucher und Katzenfreund Siggi Baumeister in die skurrile Welt des Nürburgrings ein.

 

Kritiken:

“Jacques Berndorf ist der Eifelkrimi-Guru.”
Die Zeit

“Gefährliches Insiderwissen über eine Autofirma - wer auspackt, wird es nicht überleben.”
Fernsehwoche, Nr. 7, 21.-27.02.1998

“Ein kritischer Motorjournalist kommt unter die Räder, es hagelt weitere Leichen rund um den Nürburgring, der Formel-1-Zirkus kriegt managermäßig eins zwischen die Zähne ...
... aber Genaueres soll man selber nachlesen.”
Ultimo, Nr. 6/98, 09.02.1998

“Berndorf schreibt mit spitzer Feder. Herrlich seine Seitenhiebe auf den Formel-1-Zirkus, Politik und Leben. Das Ganze voller Spannung, Humor und Selbstironie - ein Lesespaß der Extraklasse.”
Bild, 15.12.1997

“Hier geht es weniger um Eifelfolklore als um die Aufdeckung handfester Finanz- skandale mit Ausuferungen bis ins Steuerparadies. Nun gut, Fußgangster und Zugverfahrer mag das noch nciht überzeugen, in die Welt des Motorsports einzutauchen. Und doch, nach der gewohnt fesselnden Lektüre ist der Unterschied zwischen Wissen und Vorurteil wieder voll zutage getreten. Was Berndorf da an Kuriosem, Skurrilem, Unerhörtem und sicherlich Zutreffendem über die Motor- rauschszene zu Papier bringt, ist schon sehr faszinierend und überzeugend.
Ohne den birkengestöckelten Motorallergiker zu spielen, zeigt der Autor geschickt, wo der Unterschied zwischen den verzweifelten Helden der Landstraße und dem popeligen Kommerzrummel um Schumi und Co. liegt...
Wieder einmal gewinnt unser Freund Jacques Berndorf deshalb den Großen Preis der regionalen Krimiliteratur.”
Grénge Spoun (Luxembourg), 26.12.1997