Eifel-Sturm neu 300

GRAFIT-Verlag, Dortmund,
November 1999, Nr. 227
ISBN: 3-89425-227-8
Taschenbuch, 284 Seiten

Eifel-Sturm 300
Eifel-Sturm Hoerbuch 300(1)

Radioropa-Hörbuch, Daun, 2009
ISBN: 978-3-8368-0166-9
Hörbuch, 7 Audio-CDs + 1 MP3-CD
Gelesen von Jacques Berndorf

Eifel-Sturm

Wilmas Blick verlor sich in der Ferne.
“Aber trotzdem ist das verrückt, das bringt doch alles nichts. Windräder sind nicht mehr aufzuhalten.”
“Sie, liebe Wilma, sind auf eine sanfte Weise verrückt”, sagte Rodenstock mild. “Sie stehen nur auf der anderen Seite des Zauns. Was, meinen Sie, könnte jetzt passieren?”
Wilma schaute ihn an, aber sah ihn garnicht. “Sagen Sie es mir.”
“Jemand könnte sich fragen, ob es nicht sicherer wäre, auch Sie zu töten. Der Volksmund sagt: Aller guten Dinge sind drei!”

Wer jagte den Bundestagsabgeorndeten Jakob Driesch durch das nächtliche Monschau in den Tod? Warum wurde die lebenslustige Annette von Hülsdonk vom Pferd geschossen?
Die Mordkommission stochert im Nebel. Haben die Morde mit dem gigantischen Windkraftprojekt in Hollerath zu tun?
Doch jede Spur, di der Journalist Siggi Baumeister, der Kriminalrat a.D. Rodenstock und dessen Frau Emma aufnehmen, scheint in eine Sackgasse zu führen.

 

Kritiken:

“Die Ausgangssituation des Falles hat neben ihrer Dramatik auch etwas Pittoreskes: Im romantischen Touristenort Monschau wird ein Bundestagsabgeordneter erschossen, der nachts vor seinem Verfolger durch das Bett des Flüsschens Rur floh.”
Westfälische Nachrichten, 05.04.2000

“... ist ein Krimi entstanden, der nicht nur wie immmer spannend, vergnüglich  zu lesen und irgenwie wunderbar melancholisch geworden ist. Sondern auch noch einer höchst aktuellen Frage nachgeht, die sich anscheinend in der Eifel ebenso wie zur Zeit in Berlin stellt: die Frage nach der Moral in der Politik.”
Westdeutsche Zeitung, 19.02.2000

“Über 280 Seiten Spannung pur. Zeitnah der Krimi, der nicht nur Freunde dieses Genres in seinen Bann zieht. Mit seinem neuen Werk hat Berndorf seinen Kultstatus untermauert.”
Emsdettener Volkszeitung, 22.01.2000

“Der Krimi wird temporeich und ohne Schnörkel und Arabesken erzählt. Dieser Stil knüpft an die >schwarze<, lakonisch-zynische Tradition Raymond Chandlers an, Berndorf reduziert seine Geschichte wie mit dem Brennglas auf die Beziehungen zwischen den Figuren, und die liefern Sprengstoff genug.”
Westfalenpost, 16.03.2000

“Zu sagen aber ist, daß >Eifel-Sturm<, wie alle Kriminalromane von Berndorf, ausgesprochen gut - für einen deutschen Krimi ungewöhlich gut - konstruiert und geschrieben ist. Die Handlung verbindet Tempo und Spannung mit Logik. Die handelnden Personen sind, Opfer wie Täter, Helden wie Schurken, Polizisten wie Privatermittler, ausgesprochen komplexe Charaktere, weitab von den genreüblichen Klischees.”
Radio Bremen, Jochen Schmidt, 27.04.2000

“Spannend ist´s bei Berndorf wie gewohnt, auch ein wenig menschelnd: Baumeister verliebt sich, er wird Herrchen eines Hundes, sein Haus brennt nieder: Stürmische Zeiten in der beschaulichen Eifel.”
Lippisches Kultur-Journal, Nr. 304, 30.12.1999

“Ein angesehener Bundestagsabgeordneter, eine junge Hotelierstochter und dann auch eine freche Grünenpolitikerin - alle drei werden Opfer brutaler Morde. Die Verbindung scheint klar: Die drei planten eine Windkraftanlageö öin Hollerath. Doch jede Spur, die der Journalist Siggi Baumeister, der Kriminalrat a. D. Rodenstock und seine Emma aufnehmen, führt in eine Sackgasse.”
Rheinische Bauernzeitung, 29.01.2000