Jacques Berndorf

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Wenn der Schläfer erwacht

Der Meisterschüler Heyne
HoerbuchDerMeisterschueler200(1)

...und das, was unter den Bildern abgedruckt ist, in lesbarer Form:

Niemand ahnt etwas von Horstmanns Träumen. Für seinen Chef ist er der hochqualifizierte Chemiker, der nur in Formeln denken kann. Für seine Kollegen, besonders für Ocker, ist er der nette, immer ein wenig zerstreute Weltfremde.
Horstmann pflegt dieses Image, denn niemand soll wissen, wie er wirklich ist. Niemand soll ahnen, wie sehr er diesen sturen Trott zwischen  Labor und Eigenheim satt hat. Nichts bindet ihn mehr nach zwanzigjähriger Ehe an seine Frau Maria und seine Kinder Sabine und Harald.
Seine Träume? Er braucht Geld, um sie realisieren zu können. Viel Geld. Ein neuer Forschungsauftrag kommt ihm daher sehr gelelgen. Der Auftrag lautet, ein Mittel gegen einen verheerenden Kiefernschädling zu entwickeln. Horstmann will diese Mittel schneller finden als die Kollegen, schneller als die Konkurrenz.
Umsichtig und raffiniert macht er sich an die Arbeit, die ihn seinem Ziel einen Schritt näherbringen soll. Ein Ziel, das er ohne Gewalt nicht erreichen kann. Einem Ziel, das einen Monat entfernt vor ihm liegt.

 

Deutschlands meistgelesener Krimiautor hat in seinem Fortsetzungsroman im “stern” den Zeitgeist der Siebziger Jahre eingefangen und seziert mit dem aufmerksamen Blick des Journalisten und dem großen Talent eines versierten Erzählers das Kleinbürgertum in einer wilden Zeit des Aufbruchs.

“Ein Frühwerk von Deutschlands Bestsellerautor,
ein schonungsloses Portrait deutscher Kleinbürgerlichkeit”

Hierzu Michaels Kommentar:

    Dies ist ein Manuskript aus dem Jahr 1972, geschrieben für den “stern”, der damals noch - Woche um Woche - einen Roman veröffentlichte. “Fortsetzung folgt...”
    Der “stern” war es auch, der damals schon die Kriminalromane eines Mannes namens Hans-Jörg Martin veröffentlichte, dem man auch noch heute zweifelsfrei zuschreibt, dem deutschen Krimi der entscheidende Mentor gewesen zu sein. Und dieser Mann rief mich an und sagte:  “Das haben Sie wunderbar gemacht, Junge!”
    Ich schwamm in Seligkeiten. Die Geschichte dieses Stoffes ist ein Stoff für sich. Ich verbrachte den Sommer mit meiner Familie im Tessin, als mein Agent Josef von Ferenczy anrief und sagte: “Du mußt morgen früh in München sein, der stellvertretende Chefredakteur will einfliegen.”
    Da hockten wir dann im Bayerischen Hof und er erklärte, er wolle eine deutsche Familie geschildert haben, zeitnah, ohne Beschönigungen, ohne den rosafarbenen Filter, einfach so, einfach brutal. Ich kehrte ins Tessin zurück und begann zu schreiben. Der Stoff erregte viel Aufsehen. Jetzt liegt er zum ersten Mal in zusammenhängender Form gedruckt vor. Es ist ein Zeitdokument, und ich würde heute kein Wort daran ändern wollen.”

    Jacques Berndorf

 

URL  zu Hansjörg Martin

http://de.wikipedia.org/wiki/Hansjörg_Martin  (Link kopieren und in die Adresszeile einfügen)