Ich mische mich ein 300

Horlemann-Verlag, Bad Honnef,  2006
Paperback, 213 Seiten
ISBN-10: 3-89502-222-5
ISBN-13: 978-3-89502-222-7

Ich mische mich ein

Seit 1982 sendet der Westdeutsche Rundfunk in Köln mit großer Resonanz die “Erlebten Geschichten”, in denen Zeitzeugen zu Wort kommen, die über ihr Leben berichten: Schriftsteller, Künstler, Politiker, Schauspieler, Gewerkschafter, Wissenschaftler, Journalisten, Sportler, Unternehmer, manchmal auch völlig unbekannte Zeitgenossen, die ein interessantes, erzählenswertes Leben hatten

Auf diese Weise sind Zeitdokumente mit ungewöhnlichen und damit erhaltenswürdigen, auch spannenden sozialen, psychologischen, politischen oder philosophischen Einblicken entstanden. In diesem Band sind einige der Interviews mit Persönlichkeiten versammelt, die - jede auf ihre Weise - am politischen Diskurs in Deutschland mitgewirkt, “sich eingemischt” haben.

 

Dieter Hildebrandt - Nie wieder Uniform
Oskar Negt - Der Mentor der 68er Bewegung
Katja Ebstein - Schlage die Trommel und fürchte dich nicht
Günter Wallraff - Ein Leben mit vielen Gesichtern
Gerhart-Rudolf Baum - Ich hätte früher aussteigen sollen
Jutta Limbach - Im Zeichen des Widders
Erhard Eppler - Die Heimkehr. Erinnerung an das Kriegsende
Michael Preute - Der Erforscher des Regierungsbunkers
Helmut Prieß - Stachel im Fleisch
Peter Palitzsch - Der Vorhang geht nicht auf, damit sich Leute unterhalten
Max von der Grün - Heinrich Heine und die Zeche Königsborn
Dieter Süverkrüp - Der Schöpfer des Baggerführers Willibald
Joseph Weizenbaum - Ich lache da drinnen irgendwo
Frigga Haug - Wie sie zur 68erin wurde
Josef Angenfort - Vier Jahre und vier Monate Haft
Klaus Staeck  - Ich mische mich ein
Hanns Dieter Hüsch - Hass ist nicht mein Brot
Klaus Förster - Der Mann, der die Flick-Affäre aufdeckte
Hans Weide - Den Charakter ändert man nicht so schnell
Wilhelm Knabe - Ein Dunkelgrüner
Marianne Fritzen - Die kleine Frau mit der Strickmütze
Konrad Tempel - Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt
Jakob Moneta - Nach links, aber nie nach oben